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Moorlandschaften
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| Charakteristik | Landkarte | Typen | |||
| Eine
Moorlandschaft ist eine von Moorbiotopen und weiteren charakteristischen
Elementen geprägte Landschaft. Zwischen den Mooren und der moorfreien
Umgebung besteht eine enge Beziehung. Darin enthalten ist auch eine kulturgeschichtliche Komponente, hat doch die frühere Nutzung Spuren hinterlassen, die heute der Landschaft ihre Schönheit und nationale Bedeutung verleihen. Die meisten Moorlandschaften sind Kultur- und keine Naturlandschaften. Neben der hier vorgestellten Moorlandschaft von Rothenthurm kennen wir noch viele andere Moorlandschaftstypen: |
| Moorlandschaften
sind bedeutend für den Artenschutz
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| Die Regelungen zur Nutzung der Moorlandschaften ausserhalb der Moorbiotope sind weniger rigoros als für die Moorbiotope selber. | |
| Das Bundesinventar listet 88 Moorlandschaften von nationaler Bedeutung auf. | |
| Für jede
Moorlandschaft gelten allgemeine sowie der Moorlandschaft eigene Schutzziele.
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Moorlandschaften
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| Die Gesamtfläche
aller 88 Moorlandschaften beträgt rund 873 km², das sind 2.2 % der
Fläche der Schweiz. Die grösste Moorlandschaft ist 126 km² gross,
die kleinste nur gerade 0.6 km², der Durchschnitt liegt bei 10 km. Alle Moorlandschaften auf einen Blick |
| Die
Kriterien (pdf 16KB)
für die Abgrenzung der Moorlandschaften |
| Als allgemeines
Schutzziel gilt die Erhaltung jener natürlichen
und kulturellen Eigenheiten einer Moorlandschaft, die ihre besondere Schönheit
und nationale Bedeutung ausmachen. Es sind dies die landschaftlichen Werte,
die charakteristischen Elemente und die gefährdeten sowie seltenen Tier-
und Pflanzenarten. Im weiteren soll die nachhaltige und moorlandschaftstypische
Nutzung möglichst erhalten bleiben. Beispiele operabler Schutzziele (pdf 115KB) |
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Sie bedecken
0.037% der Fläche der Schweiz. Die meisten befinden sich in den nördlichen
Voralpen. Eine Auflistung aller Objekte, nach Kantonen geordnet, finden
Sie im Anhang
1 der Hochmoorverordnung. |
| Die
Kriterien für die Abgrenzung der Hochmoore und für deren nationale Bedeutung
sind gesamtschweizerisch einheitlich |
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Moorlandschaft 1 Rothenthurm,
SZ, ZG
Foto: Hintermann&Weber |
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| Damit kann die standortheimische Tier- und Pflanzenwelt erhalten und gefördert werden. Weiteres zu den Schutzzielen. |
| Hochmoore, deren Wasserhaushalt im Gleichgewicht sind, können ohne weitere Pflege der Natur überlassen werden, d.h. sie sind aber auch von jeglicher Nutzung durch den Menschen fernzuhalten. Ein Hochmoor, dessen Wasserhaushalt nicht mehr intakt ist, braucht entsprechende Pflege sowie langfristig Massnahmen zur Regeneration. |
| Gestörte Bereiche sollten wiederhergestellt, regeneriert, werden. Es ist ein langfristiges Ziel, dass die Hochmoore wieder wie einst ein reines Stück Natur sind, sozusagen ein Stück Urnatur, Zeugen der "Urzeit" unserer heutigen Vegetation. |
| Moorlandschafts-Quiz |
| In den Moorlandschaften
kommen seltene und stark gefährdete Tierarten vor. Für viele dieser Arten
sind die Moorbiotope wesentlichster Lebensraum, andere wiederum sind
nicht zwingend an Moorbiotope gebunden, sondern an das Mosaik von Moor
und Nichtmoor oder einfach an eine extensive Nutzung. Ein Beispiel ist
das Auerhuhn: Auszug aus dem Moorhandbuch (pdf 90KB) |